Bad Neuenahr-Ahrweiler 26.10.2019, von Arnulf Czerwinski

Vorbereitung auf den nächsten Orkan

THW Ahrweiler trainiert die Beseitigung von Sturmschäden

Orkanartige Stürme und sintflutartige Regenfälle: Unwetter treten immer häufiger auf und rücken somit auch stärker in den Fokus des Bevölkerungsschutzes“, begründet der Gruppenführer des Technischen Hilfswerkes (THW) in Ahrweiler, Moritz Poser, die Absicht für diese Samstagsausbildung. Die THW-Helfer übten die Beseitigung von Bäumen, die durch Stürme beschädigt wurden.

Der Tornado in Luxemburg im August 2019 zeigt, dass kräftige Stürme nicht nur in anderen Ländern Schäden anrichten können. Die THW-Helfer übten sich in dem Umgang mit Motorkettensägen. Dabei sind die zu fällenden Bäume mittels Seilwinde in die gewünschte Richtung gezogen worden. Diese Methode muss angewendet werden, wenn beschädigte Bäume drohen nahgelegene Häuser oder Infrastruktureinrichtung beim Fällen zu beschädigen. Das Entasten und Zerlegen der gefällten Bäume ist eine weitere Aufgabe bei der Beseitigung von Sturmschäden, um Straßen und Gleise wieder befahrbar zu machen.

Damit das nächste Unwetter für die Betroffenen nicht zum Unglück wird, rät das Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) ein netzunabhängiges UKW-Radio mit ausreichenden Batterien, netzunabhängige Lichtquellen wie Taschenlampen oder Kerzen und Notgepäck sowie wichtige Dokumente für den Fall, dass Sie ihre Wohnung verlassen müssen, immer griffbereit zu haben.




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