Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerkes (THW) aus Neuwied, Sinzig und Ahrweiler übten gemeinsam an der ehemaligen Realschule in Altenburg. Einsätze unter Atemschutz sind körperlich anstrengend.
„Das THW freut sich, dass es ein Objekt gefunden hat, um unter realistischen Bedingungen einen Atemschutzeinsatz simulieren zu können. Wir danken daher der Gemeinde Altenahr für Ihre Unterstützung“, stellt der Bereichsausbilder Atemschutz vom THW Ahrweiler, Moritz Poser, fest. Die angenommene Lage war, dass es ein Leck in der Heizungsanlage der Schule gegeben hatte und Personen vermisst waren. Unter Atemschutz konnten die zwölf anwesenden Einsatzkräfte die zwei verunfallten Personen aus dem Kriechkeller retten.
Atemschutzgeräteträger werden beim THW dann eingesetzt, wenn Atemgifte den weiteren Einsatz behindern würden. Atemgifte kommen dabei nicht nur bei Bränden, sondern auch in tiefen Gruben vor. Die THW-Einsatzkräfte können in solchen Situationen mit einer Pressluftflasche auf ihrem Rücken mit sauberer Luft versorgt werden. Die THW-Einsatzkräfte werden regelmäßig medizinisch untersucht, da die Arbeit unter Atemschutz körperlich anspruchsvoll ist.

