Grafschaft-Gelsdorf 23.12.2020, von Arnulf Czerwinski

Impfzentrum des Kreises getestet

Impflinge des THW Ahrweiler beteiligten sich

Allen, die sich beteiligt haben, sprechen wir ein großes Dankeschön aus“, richtete Landrat Dr. Jürgen Pföhler an die Teilnehmer des Testlaufs des Impfzentrums des Kreises. Rund 60 Freiwillige des örtlichen Brand- und Katastrophenschutzes von Feuerwehr, Deutschem Roten Kreuz (DRK) und Technischem Hilfswerk (THW) beteiligten sich an dem Testlauf. Das THW unterstützt in der Corona-Pandemie mit verschiedensten Einsatzoptionen.

Unter Leitung des Impfzentrumskoordinators, Fabian Schneider, und dessen Stellvertreters, Daniel Blumenberg, führte der Kreis Ahrweiler einen Testlauf im neu eingerichteten Impfzentrum des Kreises in Gelsdorf durch. Mit diesem Testlauf sollten die konkreten Abläufe geprobt werden. Die Helfer der Feuerwehr und der Hilfsorganisationen dienten dabei als „Impflinge“. Da noch kein Impfstoff vorhanden war, konnte keiner der Beteiligten bereits tatsächlich geimpft werden. Bei dem Testlauf stellte sich als größte Herausforderung dar, die hohe Anzahl an Menschen in kurzer Zeit und unter Einhaltung aller geltenden Abstands- und Hygieneregeln zu impfen. Sobald genügend Impfstoff vorhanden ist, können bis zu 200 Menschen pro Tag geimpft werden.

Die Einsatzkräfte des THW sind während der Corona-Pandemie aktiv im Einsatz. Sie unterstützen und entlasten die Stellen, die die Ausbreitung des Virus eindämmen (unter anderem Ärzte, Gesundheitsämter, Bundespolizei). Dabei können die spezialisierten Einsatzkräfte des THW in unterschiedlichsten Bereichen eingesetzt werden: in logistischer Unterstützung, zur Beratung in Krisenstäben, zum Einrichten von Notunterkünften, zum Stellen und Betreiben von notwendiger Infrastruktur (Strom, Wasser). Die einheitliche Ausbildung und standardisierte Ausstattung ermöglicht es, dass sie bundesweit zusammenarbeiten können.



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