Ettringen, 01.06.2019, von Arnulf Czerwinski

Mit Seil und Karabinern

THW Ahrweiler trainierte im Ettinger Lay

Der Höhenretter (r.) übergibt die „gerettete Puppe“ an einen weiteren THW-Helfer.

Der Höhenretter (r.) übergibt die „gerettete Puppe“ an einen weiteren THW-Helfer.

Retten in Höhe und Tiefen, aber sicher!“, gab der Gruppenführer des Technischen Hilfswerk (THW) aus Ahrweiler Moritz Poser als Motto für die samstägige Ausbildung aus. Die Höhenrettung ist erforderlich, um Menschen in Extremsituationen zu versorgen und zu retten. Sechs THW-Helfer trainierten diese Rettungsart in Ettringen.

Im Einsatz gibt es immer wieder Situationen, da reichen die Leitern nicht mehr aus, um Menschen aus Höhen oder Tiefen zu retten. Diese Situationen sind vielfältig, wie das Retten von Arbeitern von einer Windkraftanlage oder von einem Landwirt aus seinem Silo. Diese Rettungsart wird Höhenrettung genannt. Sie entwickelte sich aus dem alpinen Bergsport beziehungsweise der Bergrettung.

Die Höhenretter müssen nicht nur schwindelfrei sein. Sie müssen auch extrem sportlich sein, da sie nicht selten längere Strecken klettern müssen“, weiß der Ausbilder Poser zu berichten. Zusätzlich müssen sie ihre Ausrüstung beherrschen. Die Ausrüstung besteht aus jede Menge Seilen und Karabinern, sowie dem Rollgliss. Das Rollgiss ist ein Auf- und Abseilgerät für Personen. In den bis zu 30 Metern hohen Felswänden der Ettringer Lay trainierten die THW-Helfer. Dabei haben sie Trainingspuppen aus Tiefen von 6 und 15 Metern „gerettet“. Das THW aus Sinzig hat die Ausbildung mit Material unterstützt.


  • Der Höhenretter (r.) übergibt die „gerettete Puppe“ an einen weiteren THW-Helfer.

  • Der Höhenretter (r.) übergibt die „gerettete Puppe“ an einen weiteren THW-Helfer.

  • Zwei THW-Höhenretter seilen sich ab.

  • Zwei THW-Höhenretter seilen sich ab.

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